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Thank you for stopping by!

In „Sew do I“ schreibe ich über unsere Erlebnisse als deutsche Expats in Michigan. Und ich schreibe über meine kläglichen, aber leidenschaftlichen Versuche, mich dem Thema Nähen und Quilten von allen denkbaren Seiten zu nähern.

Ich, das ist: Nico, noch gerade eben Mitte vierzig, Mutter dreier entzückender Mädchen zwischen prä- und Pubertier, relativ frisch völlig nähverrückt und seit Ende 2015 vorübergehend im Wunderland des Quiltens.

Das hier ist keine Nähanleitungsseite. Keine von diesen traumhaften Seiten und YouTube-Videos, in denen begabte Menschen zeigen, wie es geht. Bei denen alles locker-leicht gelingt, die immer ganz gerade Nähte nähen und die gar keinen Nahtauftrenner besitzen. Versteht mich nicht falsch: Ich sauge diese Beiträge auf wie ein Schwamm, hänge an Jennys, Robs… Lippen und geschickten Fingern, ein bisschen Neid-gelb um die Nase, klicke unentwegt auf „repeat“ und lerne unglaublich viel. DANKE, DANKE, DANKE, dass es Euch gibt.

Ich kann Euch also nähtechnisch (noch) wenig bis gar nicht unter die Arme greifen, denn ich lerne ja selbst erst. Ich kann Euch nur teilhaben lassen an meinen Versuchen, die manchmal ermunternd sind, manchmal irgendwie eher nicht. Das scheinbar banale, für mich jedoch zentrale Ding (und hier ist einer der Schnittstellen zwischen meiner Näherei und dem Leben in Amerika) ist: Es ist nicht existentiell, wie meine Werke aussehen. Die Nähte müssen nicht zwanghaft gerade sein. Es geht auch mit Slalom-Nähten. Perfektionismus ist der natürliche Fressfeind von Spaß. Und da ich den haben und sogar vermitteln möchte, muss ich mich von der alten Gewohnheit, immer alles besonders richtig machen zu wollen, verabschieden. Gibt Schlimmeres? Ja.

Und außerdem: bei kaum etwas können Amerikaner besser helfen, als bei diesem Vorhaben.