Wörterwust vom 7.9.2016

byob bring your own beer (mit zur Party, siehe auch ‚pot lock’)

potluck zwanglose Feier, bei dem einer die Räumlichkeiten stellt und alle Gäste etwas zu essen mitbringt

pc politically correct. Ganz wichtig hier, wie wohl auch in Deutschland. Man sagt nicht „behindert“ (= retarded oder handicapped) sondern „mentally challenged“ (= geistig herausgefordert)

some grace time Gnadenfrist, oder: die Zeit, die BusfahrerInnen morgens auf ihre SchülerInnen warten

(soda) pop auch Softdrinks: Limogetränk

kitty corner Michiganderisch für: in der entgegengesetzten Ecke

party store auch liquor store, Geschäft für alkoholische Getränke

cya cover your ass, heißt: sicher dich ab, damit man dich nicht für einen möglichen Fehler verantwortlich machen kann (ein bisschen wie das Deutsche „Wer schreibt, der bleibt“, nur etwas deutlicher)

slumber party auch sleepover party: Übernachtungsparty

fyi for your information

fyeo for your eyes only, vertraulich

booze Alkohol

gist Grundidee, Inhalt, „You get the gist!“

4-1-1 Nummer einer Auskunftsstelle, die man anrufen kann, um alle Arten von Informationen zu bekommen, sozusagen „oldschool-google“ (ähnlich der 9-1-1 als Notrufnummer), früher auch für Nummern für Ferngespräche, oder wie die Gelben Seiten (yellow pages)

ice in case of emergency (als Kurzwahl im Adressverzeichnis im Handy speichern)

Holy Crap! Heilige Scheiße! , mein Lieblingsfluch, klingt wie heilige Krabbe, als Holy Crab, so geschrieben beliebter Name für Seafoodrestaurants

scavenger hunt Schnitzeljagd

estate sale Haushaltsauflösung, Nationalsport, siehe Post „Leichen fleddern gern gesehen“

bumper sticker Aufkleber auf Stoßstangen von Autos, viel häufiger als in Deutschland und nicht selten sehr unterhaltsam. Ich sollte anfangen, mal welche zu fotografieren, richtig?

Here we go: Ein paar Rostlöcher, ein Regenbogen und ein bis mehrere Bernie-Aufkleber fehlen noch; und ein Hybrid müsste es sein, dann wäre der Ann-Arbor-Prototyp vollkommen. Aloha, Leute!

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Bumper Sticker forever!

metro sexual femininer Mann, nicht notwendigerweise schwul, so ein bisschen wie David Bowie oder Wolfgang Joop

lily of the valley Maiglöckchen

tomboy jungenhaftes, wildes Mädchen, Gegenteil von „girly girl“

to weed through (paper, people) ausmisten, aussortieren. Finde ich witzig, weil ‚weed’ auch Unkraut heißt, dh. man zupft Überflüssiges wie Unkraut aus

Come off! kaputt gehen oder aber Los, hör auf!

stay at home mum auf deutsch (irgendwie abwertend) Nur-Mutter-und Hausfrau. Hier fragt man: „Do you work outside the house?“, was ja wenigstens irgendwie einschließt, dass frau so oder so innerhalb des Hauses arbeitet

someone is riding me me/is riding my butt jemand klebt mir am Kofferraum

laughing (singing, dancing, whatever) my butt off sich den Allerwertesten ablachen, -singen, -tanzen…

notch Kerbe, Nut, Stufe, Einheit, aber auch: ein kleines bisschen

Get a grip! Get a hold of yourself! Krieg dich ein, beruhige dich, komm‘ mal runter!

Tone down a notch! wie Calm down!: Fahr mal eine Stufe runter! Reg’ dich ab!

driveway Auffahrt (am Haus)

to case (a house) (z.B. ein Haus) ausspionieren

vulture Geier, bei uns im Garten vor allem turkey vulture: Truthahngeier

peacock eigentlicher ein männlicher Pfau, aber auch das, was wir unter einem eitlen Gockel verstehen

rooster Hahn (Coole Kneipe mit richtig leckerem Essen: „Red Rooster Tavern“ am Lake Michigan bei Muskegon, falls jemand in der Nähe sein sollte)

favor bag Mitgebseltüte bei Kindergeburtstagen, wie bei uns

college und university werden meistens synonym für Hochschule benutzt

rug kleiner Teppich, aber auch: Toupet

putting s.o. on, kidding (s.o.), to pull s.o.’s leg auf den Arm nehmen, jmd. freundlich ärgern

to have a blast/ball super Spaß haben, eine gute Zeit haben

hunk, beefcake, stud (muffin) Mann mit viel Muskeln und wenig Hirn

No way! Auf keinen Fall!

No way! Nein, wirklich?

corny nicht nur Müsliriegel, sondern auch: albern

doncha don’t you

Howarya? Wie geht es Dir? (How are you?)

Did’ya eat’chet? oder auch Jeet’chet? Hast Du schon gegessen? (Did you eat yet?)

to get on s.o. about s.th. jmd. wegen etw. anmotzen, anmachen

to cost an arm and a leg sauteuer

bromance Männerfreundschaft, aus ‚brother’ und ‚romance’

 

tbc to be continued ;o)