Mock Mola – Schwarz-Weiß und Applikationen mal irgendwie anders

Der November ist hier – und wie versprochen erfreut uns Dorthe von lalala Patchwork  mit einer Blogtour gegen möglichen November-Blues. Am Ende dieses Beitrages findest Du alle anderen Teilnehmerinnen. Gestern hat die Tour bei Verena Halt gemacht und morgen macht sie bei Tatiana Station. Und heute also hier bei mir.

 

Hast Du als Kind gerne Papier mit Wachsmalstiften kreuz und quer bunt bemalt, darüber eine dicke Schicht komplett schwarz gemalt und dann mit Wonne und dem Kratzer aus der Stiftbox die schwarze Schicht weggekratzt, damit der bunte Untergrund durchkommt? Das fand ich immer toll. Und jetzt kann ich das mit Stoff machen!

Das kam so:

Im Mai war ich bei einem Workshop der Ann Arbor Quilt Gilde mit dem (etwas kryptischen) Titel „Mock Mola(TM) – Raw-Edged Machine Reverse Appliqué“. Aha.

Hinter dem sperrigen Namen verbirgt sich eine wirklich geniale, einfache wie wirkungsvolle Technik, die sich Cathy Miller ausgedacht bzw. weiterentwickelt hat.

Ich schreib schnell was zu Cathy, denn das ist keine normale Quiltlehrerin, und ich hole ganz kurz zum Thema Mola aus, denn das ist auch interessant. Wenn Du gleich loslegen willst, musst Du ein bisschen nach unten scrollen.

 

Cathy Miller – Die Singende Quilterin

Cathy Miller kommt aus Victoria, British Columbia in Kanada. Sie quiltet nicht nur hervorragend, sie ist auch eine mitreißende Sängerin. Gemeinsam mit ihrem Mann John tourt sie seit 2000 mit Programmen aus Liedern, Geschichten und Quilts kreuz und quer durch Nordamerika – mit dem Auto! Aber auch in Europa, Neuseeland und Australien war sie schon zu Gast (nicht mit dem Auto…). Ende dieses Jahres wollen die beiden zwar die Autoschlüssel an den Nagel hängen, aber sie hat mir versichert, dass sie weiterhin gerne fliegt und vor allem auf Kreuzfahrten lehrt und singt (richtig gelesen, Kreuzfahrten. Das finden die Quilterinnen hier ganz selbstverständlich, mit Nähmaschine, Stoffvorräten und einem Haufen Freundinnen ein Schiff zu besteigen, zum Beispiel nach Hawai, Bali, Tahiti… zu tuckern, zu quilten und ziemlich viel Spaß zu haben. Mädels, da gibt es noch viel für uns aufzuholen!)

Cathys Lieder sind nicht nur nett anzuhören: Sie hat einen umwerfenden Humor und viel Charme, so dass ich bei ihrem Konzert buchstäblich Tränen gelacht habe. Die Texte (5 CDs hat sie veröffentlicht) sind teilweise urkomisch und handeln sämtlich vom Quilten. Es gibt aber auch ernste Lieder, in denen sie zeigt, welche geschichtliche Bedeutung das Quilten hat, besonders für das Leben der Frauen über die Jahrhunderte und Kontinente.

Ihr Sinn für Komik zeigt sich in einem besonderen Lied. Hier ist der Text:

 

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Quilt und Liedtext in einem: The Star and Plume, 2005 von Cathy Miller

 

Das ist die Geschichte einer gewissen Sunbonnet Sue, die nach einigem Auf und Ab ihre wahre Liebe findet – erzählt in Quiltblöcken. Wer also firm in den Blocknamen ist, kann einfach mitlesen.

Hör es Dir hier an: https://www.youtube.com/watch?v=c_TfwVF7dc0

Richtig gut sind auch diese: 100 ways to hide your stash http://www.youtube.com/watch?v=OKiiOH5oJfs

und You Can Quilt That Out, zu hören hier: http://www.youtube.com/watch?v=XzoL7ddTEnA

Wenn Du eine Übersetzung brauchst, meld Dich, mach ich!

 

Jetzt zu Mock Mola. 

Mola ist eine Näh-Kunstform bzw. Kunsthandwerk der Kuna-Indianer in Panama. Hier werden mehrere Lagen Baumwollstoff (meist zwei bis sieben) zusammengenäht, dann werden schicht- und flächenweise Stoffstücke wieder herausgetrennt, so dass ein mehrfarbiges „Bild“ entsteht. Da das wirklich nicht so leicht zu beschreiben ist, schau Dir die Bilder an, google oder pintereste mal andere Fotos/Filme, das ist schon ein Fest für die Augen. Je nachdem, wieviele Stofflagen verwendet werden und wie filigran die Muster sind, ist das wirklich hohe Kunst.

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Traditionelle Mola

 

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Noch ein Beispiel

 

Auf Dulegaya (das ist die Kuna-Sprache) bedeutet „mola“ „Hemd“ oder „Kleidung“. Die Kuna-Frauen haben ursprünglich ihre Körper mit geometrischen Mustern mit Naturfarben bemalt. Später wurden diese Muster dann auf Stoffe gemalt, teilweise gewebt, und noch später, als die europäischen Kolonialherren bunte Baumwollstoffe mitbrachten, dann eben mit dieser speziellen Methode genäht. Auch heute nähen Kuna-Frauen die meist rechteckigen Panele vorne und hinten auf ihre Blusen, deswegen kann man sie oft paarweise kaufen. Die Geschichte der Molas erklärt, warum man häufig abstrakte Formen sieht, aber auch naturverbundene Motive wie Vögel, Schildkröten, Schlangen, Blumen sind verbreitet.

 

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Hier siehst Du Mola auch im klassischen „Einsatz“, als Verschönerung der Bluse

 

Damit uns das nicht zu sehr einschüchtert, nennt Cathy Miller ihre Abwandlung „Mock Mola“, also Schein-Mola oder nachgemachte Mola. Das entspannt doch ein bisschen. Und da wären wir ja auch schon mitten im Thema:

„MOCK MOLA“ APPLIQUÉ: Raw Edge Machine Reverse Appliqué

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Mein erster Mock-Mola-Versuch aus dem Workshop mit Cathy Miller

 

Wir haben im Workshop mit Fat-Quarter-großen Beispielen ausprobiert, sie sind einfach so verbreitet und handlich. Du kannst das Ganze natürlich so groß oder klein machen, wie Du möchtest, ist ja klar. Ich beschreibe hier, wie mein Mock-Mola-Erstlingswerk entstanden ist.

 

Nimm:

  • 1 Fat Quarter ganz schwarzen Stoff (unbedingt durchgefärbt, sonst wirken die ausgefransten Rändern hässlich grau)
  • 1 Fat Quarter heiligen Lieblingsstoff, den Du evt. seit Jahren hortest und hütest, wie einen Augapfel, weil Du es nicht über Dich bringst, ihn zu zerschneiden, besonders schön machen sich Batiks, handgefärbte Stoffe, Stoffe mit Farbverläufen… mit möglichst hohem Kontrast und ohne schwarz, das mindert den Effekt
  • 1 Fat Quarter schwarzes Flies (wenn Du es findest, sonst geht natürlich auch weißes)
  • 1 Fat Quarter Unterseite
  • Binding
  • schwarzes Garn
  • weißen Markierstift, Kreide
  • kleine scharfe Schere, z.B. eine Stickschere
  • Nahtauftrenner
  • Obertransport-Fuß, wenn Du hast
  • Freihandquilt-Fuß ist auch eine tolle Sache
  • Sicherheitsnadeln

 

Mach:

1.) Stoffe bügeln

2.) Male ein schönes Muster auf den schwarzen Stoff. Wenn es richtig schief geht, hast Du noch die zweite Seite in petto: umdrehen, neu anfangen! Alternativ kann man auch des Muster auf wegreißbaren Stabilisator oder Butterbrotpapier malen und durchnähen, sogar von unten, wer will.


Tipps:

  • Grundsätzlich ist alles möglich, Muster, geometrische Formen…
  • Cathy schlägt vor, im Internet nach Anregungen unter den Stichworten „schwarz-weiß“ oder „positiv-negativ“ zu suchen
  • genial ist auch das Stichwort „Notan“, schau es Dir an
  • Lass mindestens 1/2 inch zwischen den Nähten stehen, sonst wird es zu fisselig, den Stoff wegzuschneiden
  • Denk an Bleiglas- oder Kirchenfenster
  • Buchstaben
  • Cathy hat auf ihrer Internetseite zwei Schnittmuster im Angebot: Hier findest Du „Hot and Cold“ und „Rose Window“

 

3.) Folgendermaßen zusammenfügen und mit Sicherheitsnadeln fixieren:

  1. schwarzer Stoff (mit der schönen Seite nach oben)*
  2. heiliger Stoff (auch mit der schönen Seite nach oben)
  3. Füllung (hat gar keine schöne Seite)
  4. Unterstoff (schöne Seite nach unten)
  5. (Papier, wenn Du lieber darauf malst)

 

4.) Nähe die gezeichneten Linien mit schwarzem Garn (Ober- und Unterfaden) nach, Stichlänge etwas kürzer als sonst

  • Bei Kreisen und geschlossenen Formen sollen Anfang und Ende Deiner Naht überlappen
  • Du kannst auch mehrfach drumherum nähen, sieht gut aus und sichert den Rand
  • lose Fäden abschneiden und/oder vernähen

 

5.) Jetzt kannst Du (falls noch nicht geschehen) entscheiden, welche Teile schwarz bleiben und welche Du wegkratzt, nein, -schneidest, um Deinen kostbaren Stoff zu offenbaren

Jede Form, die von einer Naht umgeben ist, kann ausgeschnitten werden. Muss aber nicht. So wie es Dir gefällt, kann ja später zum Beispiel auch noch gequiltet werden.

Vorsichtig mit spitzer Schere oder Nahttrenner, knapp 1/16 inch nah an der Naht den Stoff wegschneiden, nur den oberen, versteht sich, nicht in Deinen schönen Stoffschatz reinschnippeln!

Wem die ausgefransten Nähte nicht so gut gefallen oder wer aus dem Kunstwerk ein leicht waschbares Kleidungsstück oder eine robuste Decke machen möchte, kann auch mit einem kleinen Zickzack- oder anderem Zier-Stich die Nähte vor dem Ausschneiden weiter sichern.

 

6.) Je nachdem, wie nah die Nähte aneinander liegen, kannst/musst/oder musst nicht Du Dein Werk jetzt quilten und weiterverarbeiten, wie immer Du magst. Voilà, fertig!

* Nebenbei: Ich habe eine ausgeprägte Schwarz-Antipathie – ich.mag.es.einfach.nicht. Deswegen habe ich das Ganze mit dunkelblauem Stoff gemacht. Dafür habe ich dann sogar ein halbes Yard meines neuen, handgefärbten Ricky-Tim-Stöffchens geopfert…

Mock Mola Workshop Mai 2016 in Ann Arbor

Das ist das Abschlussfoto unseres Workshops, vorne links siehst Du mich mit meinem Strudel. Ich finde, für das erste Mal war das ganz ok. Zumindest hat es Spaß gemacht, und es ging so schnell, dass ich UFO-frei aus dem Workshop kam! Übrigens zeigt das Foto in der Mitte, dass es andersherum (bunter Stoff oben, schwarzer darunter) auch sehr reizvolle Ergebnisse gibt!

Ich hoffe, mein Bericht hat Dir Spaß und Lust auf Mock Mola gemacht, so dass der November-Blues in diesem Jahr keine Chance bei Dir hat!

Schau doch morgen bei Tatiana vorbei!

 

Die Teilnehmer mit ihrem Blog und Instagram

Di  01.11.2016 – Anne    cutsewlove (cut_sew_love)

Mi  02.11.2016  Judith   Septembersquiltdelight  (septembers_deligth)

Do  03.11.2016 Martina   Stufenzumgericht  (stufenzumgericht)

Fr  04.11.2016  Verena    zeit-fuer-patchwork.blogspot  (einfachbunt)

Mo  07.11.2016  Nico   sew-do-i (sew_do_i)

Di  08.11.2016 Tatiana    tillit.einfach so  (tillit.ta)

Mi  09.11.2016  Jule  chaosandqueen  (chaosandqueen)

Do  10.11.2016 Anni   handmadewithloveanni  (anni_handmade)

Fr  11.11.2016  Claudia  Malala  (ma.la.la)

Mo  14.11.2016  Julia  finefabric  (finefabric)

Di  15.11.2016 Gesine   allie-and-me-design.blogspot  (allie.and.me.desin)

Mi  16.11.2016 Mareike  rundherumblog (rundherumblog)

Do  17.11.2016 Sandra  Libellein  (libellein)

Fr  18.11.2016  Kirstin  Augusthimmel  (augusthimmel)

Mo  21.11.2016  Andrea  Quiltmanufaktur  (quiltmanufaktur)

Di  22.11.2016 Sandra Hohenbrunnerquilterin (hohenbrunnerquilterin)

Mi  23.11.2016  Ines  Nähzimmerplaudereien  (naehzimmerplaudereien)

Do  24.11.2016 Kristina  Am liebsten Bunt  (amliebstenbunt)

Fr  25.11.2016  Michaela  MüllerinArt  (muellerin_art)

Mo  28.11.2016  Katharina  greenfietsen  (greenfietsen)

Di  29.11.2016  Janina  emmyloumakes  (emmylou.makes)

Mi  30.11.2016  Dorthe lalala-patchwork  (lalala_patchwork)

28 Gedanken zu “Mock Mola – Schwarz-Weiß und Applikationen mal irgendwie anders

  1. Liebe Nico,
    sehr unterhaltsam Dein Artikel! Ich habe viel gelernt und heute Abend schlafe ich schlauer ein! Schön, dass wir uns letzten Samstag bei Deinem Refrath Kurztrip gesehen haben und quatschen konnten. Komm gut aus der alten Heimat in die die neue nach Ann Abor!
    Liebe Grüße
    Dorthe

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    • Danke, Ines. Ja, die Komfortzone haben wir verlassen, aber für das Abenteuer hat sich das wirklich gelohnt.
      Wenn Dir etwas einfällt, über das ich berichten könnte, lass es mich wissen, ich kann es kaum erwarten, über Dinge zu schreiben, die Euch interessieren!
      Liebe Grüße
      Nico

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      • Liebe Nico,
        mir fällt da noch jede Menge ein. V.a. da meine Mutter vorhat, in ihrer Frauengruppe das Thema „Quilts“ zu betrachten. Ich werde mal bei dir weiterdurchlesen – freu mich drauf! Hast Du irgendwann mal schon Amish-Frauen beim Quilten gesehen?
        Liebe Grüße aus einem leicht verschneiten Deutschland – hier herrscht auch ein wenig Schockstarre…
        Ines

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      • Hallo Ines,
        jetzt antworte ich mir selbst, weil unter Deinem Kommentar kein „antworten“-Knopf mehr ist… Ich kämpfe mit der Technik, wie Du siehst. Ja, Amishe habe ich (nicht nur) in Shipshewana getroffen. Das ist schon sehr interessant, und ihre Quilts erkenne ich mittlerweile ohne Hilfe :o). Das ist ein gutes Thema für einen Beitrag, danke! Als ich zum Festival dort war, habe ich ein paar jungen Verkäuferinnen in einem Stoffladen zugehört, wie sie sich auf einem bunten Gemisch aus Englisch und altmodischen Deutsch unterhielten, das klang sehr liebenswert. Ich hätte mich gerne mit ihnen unterhalten, aber durch den Shop-Hop des Festivals war der Teufel los und ich wollte sie nicht stören. Ich hoffe, ich komme noch mal in Ruhe hin. Und ja, lies durch und schick mir Deine Menge an Ideen, das freut mich sehr!!!
        Obwohl mir heute so gar nicht nach Schreiben zumute ist, Schockstarre ist noch freundlich formuliert.
        Liebe Grüße
        Nico

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  2. Oh, dein Blog-Post gefällt mir supergut!
    Mola Technik war einer der ersten (und sehr wenigen!) Kurse, die ich mitgemacht habe. Da finde ich es extra schön, dass du auch was zur traditionellen Technik geschrieben hast!
    Die „moderne“ Variante mit der Nähmschine ist auch sehr reizvoll 🙂
    Und die Kursleiterin scheint ja wirklich der HIt zu sein!
    Vielen Dank!

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    • Liebe Verena, wie schön!!! Ja, mich fasziniert die Geschichte und Hintergründe des Quiltens unheimlich und ich kann gar nicht genug darüber erfahren, weil einfach so viele menschlichen Aspekte dahinterstecken. Und Du hast Recht: Cathy Miller ist absolut ein Hit, so unterhaltsam, talentiert und sympathisch!
      Herzliche Grüße
      Nico

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  3. Eine tolle Idee, die Du da vorgestellt hast. Ich habe diese Technik gerade in der „normalen Apppliqué-Variante durchgeführt, also die obere Lage stehen lassen. Auf die Idee, das andersherum zu machen, bin ich aber nicht gekommen. Aber auf den Fotos kann man sehen, dass so auch ganz tolle Effekte erzielt werden können.

    LG Mareike

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    • Ja, das stimmt, es waren so viele so unterschiedliche Resultate zu sehen. Ich fand es auch klasse, es einfach umzudrehen und hell/dunkel zu vertauschen. Ich hatte vorher noch nie Appliqué gewagt, und das war ein wirklich guter Einstieg!
      Liebe Grüße
      Nico

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  4. Hallo Nico,

    ein ganz toller und sehr informativer und umfangreicher Artikel. Toll, ich habe gerne einfach weiter gelesen, wenn ich mich mal an diese Methode traue, werde ich aber vorher nochmal ganz genau deine Anleitung lesen.

    Liebe Grüße

    Judith

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  5. Hallo, Ihr Lieben,
    tut mir Leid, dass ich erst so spät auf Eure Kommentare antworte. Wir mussten unerwartet für ein paar Tage in Deutschland und mussten bei unserer Rückkehr erstmal dieses Wahldings verkraften.

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  6. Hallo Nico,
    von der Mola Technik hatte ich zuvor schon mal gelesen- sehr interessante Effekte. Finde ich in Kombination mit anderen Nähtechniken und Handstickerei ganz spannend. Dankeschön für den Bericht vom Workshop, es sind wirklich tolle Ergebnisse entstanden (ich finde Dein Blau sehr gut gewählt!)
    Viele Grüße
    Kristina

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    • Hallo Kristina,
      ja, Du hast Recht, man kann tolle Effekte erzielen. Auch kontrastierende oder Glitzert-Bling-Bling-Garne machen wieder etwas ganz anderes daraus, endlose Möglichkeiten, sich kreativ auszutoben, obwohl die Grundtechnik so relativ einfach ist!
      (Und danke, ich mag das Blau auch, nur die untere Farbe ist langweilig, ein Stoff mit Verlauf oder mehr „Leben“ hätte wahrscheinlich mehr Eindruck gemacht :o)!)
      Liebe Grüße
      Nico

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  7. Liebe Nico,
    das ist ja ein total interessanter Post, ich kannte diese Technik bisher nur als Panama Mola und besitze sogar einige kleinere Arbeiten, die ich aber nicht selbst gemacht sondern gekauft habe! Man lernt immer wieder dazu! Vielen Dank und liebe Grüße von Martina

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    • Liebe Martina,
      Panama Mola passt ja auch, da die Kuna-Indianer schließlich von dort stammen. Spannend, dass Du welche hast, sag‘ nicht, Du bist schon mal nach Panama gereist!? Das würde mir gefallen, einmal um den Kontinent zu reisen und alle spannenden Quilt-Arten vor Ort anzusehen, Japan, China, Indien, Australien, US-Südstaaten, Panama… endlose Liste, lange Reise, aber ein schöner Traum, oder?
      Herzliche Grüße
      Nico

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  8. Hi Nico,
    es hat wieder Spaß gemacht Deinen Bericht zu lesen. Ist wieder sehr spannend und bereichernd gewesen. Man liest mit welch einer Begeisterung ja sogar Leidenschaft Du dabei bist! Toll!
    LG Anke

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  9. Liebe Nico,
    ich bin ebenfalls begeistert von der Mola-Technik. Wir haben in unserer Projektwoche mit Schulkindern Kissen genäht. Die wurden einfach fantastisch. In meinem Blog habe ich auch schon von Mola geschrieben. Vielleicht magst du gucken? Hier: http://roesis.blogspot.ch/2016/01/umkehrapplikationen-mola-handnaehen.html und hier siehst du die fertigen Kissen: http://roesis.blogspot.ch/2016/05/farbig-frohlich-fantasievoll.html
    Ich wünsche dir eine stimmige Adventszeit und freu mich, wenn du bei mir vorbeischaust.
    Herzliche Grüsse Simone

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    • Hallo Simone,
      was für eine gute Idee, Kinder damit experimentieren zu lassen. Wie man sieht, sind sie Naturtalente! Du auch, aber das weißt Du wahrscheinlich schon :o)! Die Kissen sind echte Kunstwerke, ich kann mir vorstellen, dass Ihr da einen Haufen (mit Recht) sehr stolzer Kinder hattet, was für ein schöner Erfolg.
      Ganz liebe Grüße
      Nico

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  10. Pingback: Zum Abschluß der Blogtour zeige ich einen Weihnachtsbaum

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